Like this, eat that: Warum wir essen, was wir in den Medien sehen

von Felicitas Vach

Der Klimawandel und seine daraus entstehenden Folgen werden momentan intensiv diskutiert. Und unsere Ernährung spielt für die zukünftige Entwicklung eine nicht unerhebliche Rolle. Schon bald werden etwa 10 Billionen Menschen auf der Erde leben (UN World Population Prospects, 2019), die alle ernährt werden müssen. Besonders der Bedarf – oder eher der Wunsch – nach Fleischprodukten wird zusammen mit der Population massiv wachsen. Selbst wenn der Fleischkonsum in Wohlstandsländern eher gleichbleibt, wird er in Entwicklungsländern, die immer wohlhabender werden, weiterhin ansteigen (Ritchie & Roser, 2017). Dabei spielt auch die Berichterstattung der Medien eine Rolle. Continue reading Like this, eat that: Warum wir essen, was wir in den Medien sehen

What would you miss the most?

Interactive visual arts project on climate change consequences

by Fenja De Silva-Schmidt

During my research stay in Stellenbosch, South Africa, I came across an interesting arts project on climate change, which was installed during the cultural festival “Woordfees”.

A note on the wall invites onlookers to participate: to illustrate or write about what or who they would miss the most if our climate completely collapsed. Another note asked to describe fond memories of nature.

interactive art project on climate change

All around, people posted little notes and drawings, all of which gave interesting insights into their perceptions of climate change, especially their fears.

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Bist du CO2 Expert*in? Wie klimaschädlich unser Essen wirklich ist

von Felicitas Vach

Wir haben die Wahl. Immer. Heutzutage haben wir wahrscheinlich sogar so viel Auswahl zwischen verschiedenen Lebensmitteln, wie noch niemals zuvor. Supermarkt oder Bio-Laden, Discounter oder Wochenmarkt. Auch im Winter finden wir dort tropische Früchte und reifes Obst oder verschiedenste Käsesorten und Fleisch zu günstigen Preisen.

Aber welchen Preis zahlen wir wirklich für unsere Einkäufe? Nicht die Euros, die an der Kasse bezahlt werden, sind die eigentliche Währung, sondern Kilogramm. Kilogramm an CO2, die durch den Anbau, die Herstellung und den Transport unserer täglichen Lebensmittel der Welt und ihrem Klima schaden.

Achtest du bei deinen Einkäufen auf ihren Ursprung und Inhaltsstoffe? Weißt du, welches die Klimasünder in deinem Einkaufswagen sind oder wie du sie ersetzen könntest? Continue reading Bist du CO2 Expert*in? Wie klimaschädlich unser Essen wirklich ist

Sustainable Lives: stage 2, here we go!

Besides having successfully finished the pilot studies and having initiated the working paper series, the project “Sustainable Lives” has also acquired new funding for the next two years.

Our interdisciplinary work will continue in form of a working group at the Center for Sustainable Society Research (see our project website here). Continue reading Sustainable Lives: stage 2, here we go!

Sustainable Lives: Preliminary findings from the first project stage

Frühstück Essen

Since the “Food project” has now brought its first stage to a close, it is time to present some preliminary findings.

With the funding provided by KNU, we have conducted a thorough interdisciplinary literature review and several pilot studies: a representative survey in sociology, experiments in economics, a qualitative and an automated content analysis in journalism studies, an analysis of social media content in communication studies, a metaphor analysis in linguistics, and narrative interviews in geography.

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Die Zukunft der Nachrichtenauswahl

von Susan Jörges

Welche Nachrichten erreichen uns?
Welche Nachrichten erreichen uns?

Fast täglich werden Nachrichten zu den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels in Zeitungen, Fernseh- und Radionachrichten veröffentlicht. Die Korallenriffe in Weltmeeren schrumpfen so stark wie noch nie, Brände wüten in noch nie dagewesenem Ausmaß in den Wäldern Australiens, ein neues Klimapaket soll die große Wende bringen. Tatsachenorientierte Berichterstattung über die Folgen des fortschreitenden Klimawandels ist absolut unabdingbar – und doch fehlt hierbei ein entscheidender Schwerpunkt. Neben Faktenorientiertheit und Aufklärung müssen Journalisten und Medienmacher ihren LeserInnen und ZuschauerInnen Lösungsvorschläge, Handlungsoptionen und motivierende Inspirationen mit an die Hand geben, um zum Aktivwerden, zur Nachhaltigkeit und zum Umdenken anzuregen. Statt einer reinen Orientierung an herkömmlichen Nachrichtenfaktoren sollten sich Journalisten an einem neuen Faktor orientieren: der Zukunftsrelevanz.

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Kommt nicht in die Tüte – Artikel zu nachhaltigen Konsumentscheidungen

Warum nachhaltig zu leben und zu konsumieren manchmal schwierig ist und wie sehr unser alltägliches Handeln auf Gewohnheiten basiert, erklärt Soziologin Stefanie Kley im Interview mit dem Magazin der Süddeutschen Zeitung “Plan W”. Neben ihr kommen auch eine Fashion-Bloggerin und die Leiterin einer digitalen Petitionsplattform zu Wort. Der komplette Artikel ist hier verfügbar.

Down to Earth 2019: Ergebnisse aus der Deutschland-Befragung zum Klimagipfel in Madrid

von Fenja De Silva-Schmidt

Wie schon 2015 und 2018 haben wir auch in diesem Jahr während der Klimakonferenz eine deutschlandweite Online-Befragung durchgeführt. Die Befragung gehört zum Forschungsprojekt Down2Earth, geleitet von Michael Brüggemann an der Universität Hamburg, in dem wir Einstellungen, Mediennutzung, Wissen und Handeln der Menschen zu den Themen Klimawandel und Klimapolitik untersuchen.

Einstellungen zu Klimawandel und Klimapolitik

Im Vergleich zu den vorigen Befragungen zeigt sich nochmals ein signifikanter Anstieg in der Problemwahrnehmung: Inzwischen nennen 38,5 Prozent der Deutschen den Klimawandel als eines der zwei wichtigsten Probleme, denen Deutschland derzeit gegenübersteht (2018: 29,5%, 2015: 14,6%).

Problemwahrnehmung DtE 2019

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