Is the Corona Crisis good or bad for the climate?

by Joana Kollert 

A few days ago, at the end of March, it snowed! Having never experienced snow this late in Hamburg and with the knowledge that 2019 was the second warmest year on record after 2016, my first thought was: this must be the direct cooling effect due to the COVID-19 induced industrial shutdown.

I felt a strange sense of righteousness, as if all climate change skeptics and politicians could now no longer deny the link between economic growth and global warming. This is of course an extremely oversimplified analysis; it is impossible to link two unexpected snow days in Hamburg with a global slowing down in industrial production . Moreover, climate change is a statistically significant variation in “average weather” over a period of 30 years, such that we cannot make any scientifically sound connections between a decrease in greenhouse gas emissions lasting but a few months and global warming.

Nevertheless, the economic shutdown has led to some directly observable environmental benefits.

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Bist du CO2 Expert*in? Wie klimaschädlich unser Essen wirklich ist

von Felicitas Vach

Wir haben die Wahl. Immer. Heutzutage haben wir wahrscheinlich sogar so viel Auswahl zwischen verschiedenen Lebensmitteln, wie noch niemals zuvor. Supermarkt oder Bio-Laden, Discounter oder Wochenmarkt. Auch im Winter finden wir dort tropische Früchte und reifes Obst oder verschiedenste Käsesorten und Fleisch zu günstigen Preisen.

Aber welchen Preis zahlen wir wirklich für unsere Einkäufe? Nicht die Euros, die an der Kasse bezahlt werden, sind die eigentliche Währung, sondern Kilogramm. Kilogramm an CO2, die durch den Anbau, die Herstellung und den Transport unserer täglichen Lebensmittel der Welt und ihrem Klima schaden.

Achtest du bei deinen Einkäufen auf ihren Ursprung und Inhaltsstoffe? Weißt du, welches die Klimasünder in deinem Einkaufswagen sind oder wie du sie ersetzen könntest? Continue reading Bist du CO2 Expert*in? Wie klimaschädlich unser Essen wirklich ist

Klima vor 8 statt Börse vor 8

von Joana Kollert

Entwicklung des Klimas statt Entwicklung der Aktienkurse?       Quelle: Pixabay/NASA

Das Format “Börse vor 8” dürfte den Meisten bekannt sein – in meinem Fall handelt es sich hierbei um die fünf Minuten vor der Tagesschau, in denen ich mir etwas zu Naschen hole, bevor ich es mir auf dem Sofa bequem mache. So dürfte es vielen gehen; weniger als 6 Prozent der Deutschen besitzen direkte Aktien. Dennoch nutzen die öffentlich-rechtlichen Medien ihre beste Sendezeit, um über genau dieses Thema zu berichten.

Eine Petition von change.org fordert jetzt, dass die öffentlich-rechtlichen Medien in den fünf Minuten vor der Tagesschau eine Sendung zu den Themen Umwelt-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausstrahlen soll. Diese Themen betreffen uns alle und werden gesamtgesellschaftlich als eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit gesehen. Da die ARD ihrem Auftrag nach wirtschaftlich und politisch unabhängig und lediglich dem Gemeinwohl verpflichtet ist, sollte die Sendezeit dementsprechend mit lokalen Lösungsansätzen für eine nachhaltige Gesellschaft gefüllt werden, anstatt mit der Börse.

Der Petition wird auch auf Twitter mit dem Hashtag #klimavor8 eine Stimme verliehen.

Climate change litigation with a global approach: Interview with attorney Gisela Toussaint

by Fenja De Silva-Schmidt

A while ago, we explained what climate change litigation is, and presented some case examples that have been featured in the media (see here). For this post, we conducted a telephone interview with the climate change litigation expert Gisela Toussaint, who has already been part of several initiatives appealing to different courts. She explains further details of her approach and tells us about her motivation.

Gisela Toussaint and mandates
Gisela (left) with some of her clients. ©Ludwig Essig / Greenteam Schwabenpower

Gisela, what are your current projects related to climate change? Continue reading Climate change litigation with a global approach: Interview with attorney Gisela Toussaint

Das Klimaschutzprogramm 2030: eine Farce

von Joana Kollert

Vor gut einem Monat hat das Klimakabinett der Bundesregierung sein Klimaschutzprogramm 2030, meist bezeichnet als “Klimapaket”, vorgestellt. Das Programm wurde häufig für mangelnden Ehrgeiz kritisiert. Beispielsweise meint Patrick Graichen, Direktor des Thinktanks Agora Energiewende, dass die vorgesehenen Maßnahmen „bestenfalls für ein Drittel des Weges“ bis zur 2030er Ziellinie reichen. Ich habe mir die Zusammenfassung des Klimaschutzprogrammes durchgelesen und möchte meine eigenen Bedenken einbringen.

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Climate protests in the court room – Climate change litigation is on the rise

by Fenja De Silva-Schmidt

Besides demonstrations in the streets and public calls for climate action, activists are also attempting to fight for stricter climate protection laws by employing the legal system. Filing lawsuits against nations and states, political actors or companies in the context of climate change is called climate change litigation. Recently, some cases have gained prominence in German reporting as well as in international media coverage.

climate protest sign

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Tag 2 des K3 Klimakongresses: Beichten zum Brunch

von Joana Kollert 

„Ich bin gewissermaßen gescheitert in der Klimakommunikation“. Mit diesem schwerwiegenden Eingeständnis eröffnete Mojib Latif, Klimaforscher und Vorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums, den Pressebrunch am zweiten Tag des K3 Kongresses zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft. Neben Latif standen noch drei weitere ExpertInnen den anwesenden JournalistInnen Rede und Antwort.

Bildnachweis: DKK, Stephan Röhl

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Den Klimaschutz nicht zerreden – Vier Fallen der Klimakommunikation

Wenn am kommenden Wochenende der UN-Klimagipfel in New York beginnt, dürfte der mediale Aufmerksamkeitsstrudel um Klimaaktivistin Greta Thunberg noch einmal an Kraft gewinnen. Michael Brüggemann, Professor für Klima- und Wissenschaftskommunikation an der Universität Hamburg, kritisiert die Fokussierung der Berichterstattung auf die Person „Greta“ und die fehlende inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Außerdem erklärt er, was gängige Argumentationsmuster in der Klimaschutzdebatte mit einem Stau zu tun haben.

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Ankündigung: Berichterstattung zum K3 Kongress zu Klimawandel, Kommunikation & Gesellschaft

von Joana Kollert

Am 24. und 25. September 2019 findet der deutschsprachige Klimakommunikationskongress K3 zum zweiten Mal statt –  dieses Mal am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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