Vertrauenskrise der (Klima-)Wissenschaft – oder des Klimajournalismus? Eine Replik

von Michael Brüggemann und Fenja De Silva-Schmidt

In einem aktuellen Artikel interpretiert Hanno Charisius von der Süddeutschen Zeitung die Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2016 als ein „Alarmsignal für die aufgeklärte Gesellschaft“ angesichts eines starken Misstrauens gegenüber der Wissenschaft, insbesondere der Klimawissenschaft. Ein genauerer Blick auf die Originaldaten offenbart allerdings, dass diese Schlussfolgerungen kaum gerechtfertigt sind. Zudem zeigen Daten unserer eigenen aktuellen Befragung zum Thema Klimapolitik, dass die Klimawissenschaftler im Gegensatz zu Politikern und Journalisten noch auf ein stabiles Vertrauen seitens der Bevölkerung bauen dürfen.

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